In der Sitzung des Bezirksauschusses am 10. Oktober hat Martin Hafner im Namen der IGVAU wiederholt den Antrag auf Einführung von Tempo 30 in der Eversbuschstraße gestellt.
In der vorangegangenen Sitzung war ein von Herrn Fuckerieder/SPD in Abstimmung mit der IGVAU gestellte Antrag abgelehnt worden – mit den Begründungen „Tempo 30 führe Studien zufolge eher zu einer Verschlechterung der Sicherheit, da Autofahrer schnell ungeduldig würden, wenn sie nur langsam vorwärtskämen“, „auch die Anwohner wollen kein Tempo 30“,  „Hauptproblem ist der Verkehr, da muss der Autobahnring Süd gebaut werden“ und „morgens ist Stau, da fährt niemand 50“ (vgl. SZ vom 10.10.2017)
Da diese Aussagen unserer Ansicht nach keine Begründungen sind, haben wir die drei Argumente für Tempo 30 nochmals angeführt:

  1. Sicherheit – das Queren der Straße ist an vielen Stellen beim aktuellen Tempo 50 nicht (sicher) möglich
  2. Emissionsschutz – die Untersuchung des Landesamts für Umwelt vom November 2015 belegt, dass Stellen mit Tempo 50 eine höhere Belastung haben
  3. Lärmschutz – dazu hat z.B. das Bayerische Verwaltungsgericht am 20.03.2017 im Sinne der Anwohner der Allacher Straße für Tempo 30 entschieden (Wochenanzeiger).

In der Folge wurden die Positionen ausgetauscht. Die IGVAU wird an dem Thema dran bleiben – nötigenfalls mit ähnlichen Mitteln wie sie in der Allacher Straße zu mehr Sicherheit und Anwohnerschutz geführt haben.

Antrag Tempo 30 10.10.2017 Martin Hafner